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Dreigestirn - Eine Vorstellung in 3 Akten "Dat
iss der schönste Sonntach
Trotz
Wobo's schönem Versuch, uns als reinrassige karnevalisten zu
verkaufen, Am liebsten würde ich sagen: da wissen sie mehr als ich. Also
es war so: Aber dann passierte etwas Wunderbares: Je
länger wir überlegten, desto klarer wurde uns, wie weise,
klug, prophetisch und voller Lebenserfahrung der innere Zirkel der
Grossen Gladbacher wirklich ist. Wir sind zwar keine getauften, aber im täglichen Leben radikal praktizierende Karnevalisten. Nun
stellt sich Euch die Frage: Das wollen wir Euch jetzt kurz jeder einzeln präsentieren. |
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Aufgewachsen
bin ich in Wermelskirchen - das bedeutet 19 karnevalsfreie Jahre -
so lange, bis man den Führerschein hat und nach Dabringhausen
fahren kann. Nun,
für die kommende Session als Jungfrau habe ich viele Jahre geübt.
Ich war schon mindestens fünf Mal Jungfrau. |
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Eben
noch klassisch korrekt gekleidet... Hier
musste ich umständehalber auf das Bauernkostüm ausweichen.
Unsere älteste Tochter wurde vier Wochen später geboren.... |
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Übrigens:
So richtig zum Karnevalsjeck bin ich in meiner Kölner Studentenzeit
geworden. Da hatte ich sehr viel Kontakt zu ausländischen Studenten.
Damals habe ich gemerkt, dass Karneval bestens geeignet ist, das Bild
der humorlosen Deutschen zurechtzurücken. Das ist bis heute so
geblieben. Jedes Aupair-Mädchen von uns war vom Karneval begeistert.
In diesem Jahr haben wir eine junge Französin bei uns wohnen.
Deren Freund aus Marseille kam sie zufällig über Karneval
besuchen. Er hatte sich Deutschland ungefähr so vorgestellt:
Regen, die Leute arbeiten immer und niemand lacht. Und dann kam er
Weiberfastnacht am Kölner Hauptbahnhof an... |
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Dieses
Bild aus dem Jahr 1988 hat historischen Wert. Denn es beweist, dass
Prinz Frank viel lieber Jungfrau geworden wäre. Es war hier Franziska
und Doro war Theo. Alles so, wie es sich gehört, denn Wolfgang Bosbach hat zu uns gesagt: Ihr dürft alles ändern, was ihr möchtet, Hauptsache es bleibt, wie es immer war. Oder so ähnlich. |
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Da
die jecke Saison nicht nur dieses Jahr viel zu kurz ist, sind wir
in meiner Tanz-Formation JazzLights
bereits vor Jahren dazu übergegangen, uns über das ganze
Jahr hinweg in den unterschiedlichsten Kostümen zu verkleiden
und für das dankbare Publikum das Mariechen zu spielen. Auf den Bildern sieht man deutlich, dass ich mich nicht nur durch den Spaß an der Freud, sondern insbesondere durch meine Figur zum Bauern qualifiziere. |
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Die
traditionell wichtigste Aufgabe des Bauern ist jedoch von jeher die
Gestaltung der Dreigestirn-Homepage. Eine
Neuigkeit wollen wir dieses Jahr auf dieser Web-Seite einführen: So ist jeder eingeladen, uns auf unserer Web-Seite zu besuchen und uns virtuelle Bützcher zu hinterlassen, die wir dann bei nächster Gelegenheit leibhaftig erwidern werden. |
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Ja, also bei mir konzentriert sich der praktizierte Karnevalismus sehr stark auf mein Berufsleben. Dieses "Management by Karneval" stellt sich dann in unserer Firma wie folgt dar: |
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Da
ist zunächst mal meine Hofburg! Dann
sin da unsere Luftschlangen un Kamelle! |
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Kostümieren wird bei uns auch janz gross geschrieben. Dieses Kostüm lässt auch schon die heutige Prinzenrolle erahnen, auch wenn ich hier nur den Prinzen im Urwald gebe. Und
mit dem nächsten Bild muss ich leider meiner Vorrednerin Recht
geben: |
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Es
gibt weiterhin eine grosse Parallele von Euren Vereinen zu unserer
Firma, und das ist das Prinzip der ehrenamtlichen Arbeit! Ja
und zum Schluss muss erwähnt werden mein unermüdlicher Einsatz
im Missionswerk Gläbbischer Fastelovend. |
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Und das ist nicht immer leicht. Dazu muss man Platt schwade können. Auf Englisch! Der Rheinisch Bergische Mensch ist natürlich von Natur aus global und ein Kosmopolit. Das hört sich dann ungefähr so an: D: Prince..not a prince... Inder: Princes, princesses Ital: Princess....Jungfrau - Virgine--fantastico not a prince. UK. Oh, Prince Charles Ch: cost a lot of money, oder. USA: I need a damned drink. Gimme a drink!! D: Jenau! Drink! Und am Ende müssen alle Manager das schöne Lied singen können: "Drink doch eene met"
So jetz kütt der ernste Teil! Ich
hoffe, dass wir nun einigermassen überzeugend darlegen konnten,
wie wir drei karnevalistisch gerüstet sind. Und das müssen
wir auch sein, Wat
mer wolle is janz einfach: Un et jibt sovill zu fiere in unserer Stadt! (Zunächst
mal kann man in diesen bewegten Zeiten froh sein, wenn man überhaupt
feiern darf. Gestern
konnten wir es in der Zeitung aus berufenem Munde lesen: Wir
fügen etwas hinzu, worauf wir als Gladberg-Bensbacher besonders
stolz sin, un was man janit jenuch fiere kann: Wir in Bensbach Gladberg, in unserer zusammengewürfelten Stadt im winkligen Bergischen Land, sind vielleicht die grössten und fröhlichsten Individualisten der Welt, und haben wahrscheinlich die grösste Dichte an Individualisten pro Quadratmeter. Oder, wie man hier für Individualisten sagt, "Mer han unheimlich vill Originale." Guckt
Euch doch alleine mal hier im Raum um, der is schon voll von Originalen: Ihr
alle prägt diese Stadt, und gebt ihr ihre drei schönsten
Eigenschaften: Un
weil die Stadt soviel Humor hat, "75
Johr Fastelovend sin jenoch- Lasst
Euch überraschen. Bis
dahin, |
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